Erstellt von Alexander am 1. Aug
Paprika und Chilischoten spielen nicht nur in der südasiatischen Küche eine große Rolle, sondern im gesamte südlichen Raum. So auch in der Südsee, in der Karibik, von den Hawaiianischen Inseln bis Neuseeland.
Man sollte also bei einem Urlaub in Tobago unbedingt die einheimische Küche probieren, die vorwiegend aus Meeresfrüchten und Südfrüchten besteht. Muscheln, Krabben, Seeigel und Schwertfisch sind hier ganz alltägliche Gerichte, die man mit Ananas, Bananen, Mangos, Papayas und Avocados serviert. Ganz schön exotisch und sicherlich für uns ein wahres Geschmackserlebnis. Das Beste daran ist, dass alles Fang- und Erntefrisch ist und natürlich direkt am Strand im Schatten einer Palme am besten schmeckt. Vor allem in dem einheimischen Kiosksystem aus einfachen Imbissbuden oder im Straßenverkauf kann man die leckersten Gerichte ganz preiswert probieren.
Aber auch in den hiesigen Breitengraden kann man ein wenig karibisches Flair in die Küche holen. Südfrüchte der verschiedensten Arten, Formen und Farben gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen. Viel wichtiger jedoch ist der richtige Fisch und die richtigen Gewürze, zu denen außer Chili und Paprika unbedingt auch Knoblauch, Thymian, Koriander, Ingwer, Muskat sowie Nelken und Zimt gehören. Mit allem sollte man zunächst sparsam umgehen, um die Geschmacksnerven nicht gleich beim ersten Male k.o. zu schlagen. Und so heißt das Grundrezept für die Karibische Küche: häufiges Abschmecken und Nachwürzen. Dazu sollte man natürlich vorher die Gewürze einigermaßen in ihrer Geschmacksrichtung und Intensität kennenlernen. Und ganz wichtig: am besten immer aufschreiben welche Gewürzmischung man letztendlich verwendet hat. Denn sonst beginnt das Würzabenteuer beim nächsten karibischen Essen wieder von vorn, was nicht selten schief gehen kann.