Tabasco und Sambal Oelek aus der Tube waren gestern, denn heute züchtet man sich die eigene Schärfe. Wir machen Sie schärfer denn je mit unseren Infotipps rund um Chili zum Selbstanbau im Garten oder auf dem Balkon, damit das Chili con Carne noch besser schmeckt!
Chilis gehören zu den Paprikas und damit zur Gattung der Nachtschattengewächse, wozu z.B. auch die Kartoffeln, Auberginen und Tomaten zählen. Das Brennen auf der Zunge beim Essen von Chili entsteht durch den Kontakt mit dem Stoff Capsaicin, der in den roten kleinen Paprikas in besonders hoher Form vorhanden ist. Durch seine Einwirkung auf Nervenendungen, die sonst Wärmereize aufnehmen, spüren wir einen brennenden Schmerz. Mit der Zeit werden die Nerven jedoch langanhaltend desensibilisiert, sodass sich regelmäßige Chili-Verzehrer an das scharfe Essen gewöhnen und gern zu Currywurst oder anderen Speisen mit Sambal Oelek Soßen greifen. Bei Sambals handelt es sich um dickflüssige Würzsoßen, die ihren Ursprung in Indonesien haben und als Beilage zu Fleisch, Gemüse und Reis gegessen werden. Sambal Oelek gehört zu den scharfen Soßensorten und wird aus zerkleinerten roten Chilischoten, Essig und Salz hergestellt.
Zum Anbau sät man die Chilisamen in einer warmen und feuchten Umgebung, deren Temperatur optimal bei 30 Grad Celsius liegt. Die Keimung erfolgt dann innerhalb einer oder mehrerer Wochen. Anschließend brauchen die Pflanzen einen hellen und warmen Standort, wofür der Garten oder Balkon bestens geeignet ist. Es ist wichtig, die Chilipflanzen im Winter in einem frostfreien, hellen Raum unterzubringen, wie im Bad oder Treppenhaus. Teils können auch Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden oder man braust die Pflanzen regelmäßig mit Wasser ab, um Milben zu vermeiden. Alles weitere Wissenswerte, das Ihnen Pepp in Ihre Gartengestaltung bringt, erfahren Sie im Blog!